© Ivy Trio. Design by Félix Bergeron.

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The Bass Player Jean-Pierre Schaller founded the Ivy Trio in 2012. This is his mos intimate project to date for which he wrote compositions with pop resonances with the freedom and the interactivity of jazz music.

 

To accompany this personal trip he turned to his accomplice for many years, the saxophonist Fabienne Hoerni and drummer Félix Bergeron, who develops an original approach incorporating a wide range of percussion and electronics to his drumming.

 

2014 the Ivy Trio released their first CD „European Cowboy“. The music on this album is a personal and quite introspective journey.

 

2016 follows the EP „No Return“ which contains four new songs and two remixes from Pierre Audétat (Stade) and Abtick (Len Sander), both distinguished musicians who like to experiment with actual beats and sounds. The music has developed, the Ivy Trio is increasingly involved in rock and pop, but always puts improvisation and interaction in the center of the musical process.

Ausgabe  des traditionellen BeJazz-Sommer-Festivals auf dem Berner Rathausplatz war auch dieses Jahr offiziell dem Schweizer Jazzschaffen gewidmet. Dass etliche Ensembles an den fünf Festivalabenden den einen oder anderen Stilexkurs wagten, machte den Besuch für ein breites Publikum besonders reizvoll.

Ais Beispiel sei hier das lvy Trio um den Bassisten Jean-Pierre Schaller genannt, mit seinem an Rock und Pop angelehnten Jazz. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger Félix Bergeron und der Klarinettis­ tin und Saxophonistin Fabienne Hoerni nahm der Bieler sowohl Bezug auf das 2014 publizierte De­ butalbum "European Cowboy" (Le Chat) ais auch auf die aktuelle EP "No Return". Sein Bassspiel war eindeutig mehr ais reine Begleitung. Melo­ disch und rhythmisch gab Schaller die Richt  ungvor. Die Kompositionen sind zum Teil von aus­ sergew êihn l ich en Quellen inspiriert: So stellt das Stück  "The  Flying  Horse"  eine  Hommage   auf Steve Harris dar, dem Bassisten von Iron  Maiden.

"Konventionen meiden" könnte das Motto des seit 2012 existierenden Ivy Trios lauten. Sowohl EP als Tonträgerformat als auch Remixes sind im Jazz unüblich. Jean-Pierre Schaller hat die vier neuen Songs komponiert und bekennt offen, dass man sich gerne der Trickkiste von Rock und Pop bediene. Will heissen, dass er seinen fünfsaitigen Musicman E-Bass (ähnlich einem Gitarristen) auch mit Plektrum, verzerrt und Loop-unterstützt spielt, während sich Fabienne Hoerni in „The Clan“ auf dem Tenorsax austobt und in „Missouri Sky“ ein lyrisches Soprano bläst. Die beiden Remixes von Pierre Audétat und Abtick (Alessandro Hug) zeugen von der soliden Substanz dieser Musik, die man am besten live erlebt.

"Manchmal ist weniger mehr. Nun ist zwar ein Trio nicht das Minimalformat, doch die Besetzung mit Saxophon, E-Bass und Schlagzeug ist unüblich und lässt den einzelnen Instrumenten aufgrund der Absenz eines eigentlichen Harmonieinstruments sehr viel Freiraum. Das seit 2012 bestehende Ivy Trio legt mit "European Cowboy" ein ebenso erfrischendes wie bestechendes Debut-Album vor, das von einer angenehmen Unaufgeregtheit gezeichnet ist - hier stehen die (poppigen) Songs als Ganzes, Klänge, die einzelnen Noten und die Art wie sie gespielt werden im Vordergrund - nicht athletische Verrenkungen oder Effekthascherei. Dennoch verlangt diese vermeintlich einfache Musik den Protagonisten sehr viel an Interplay und Technik ab. Während die Oltner Saxophonistin Fabienne Hoerni mit ihrem klaren Ton verführt (insbesondere auf dem Soprano), brilliert Jean-Pierre Schaller auf dem E-Bass. Von ihm stammen die neun Kompositionen und er sorgt mit seinem herrlich klingenden Fenderbass für Bassline, Groove und Harmonie (mit Arpeggios und Doppelgriffen, etwa in « Berlin Folk Song ») zugleich und zupft wunderschöne Intros ("Down The Road", "Bitter Sweet Song"). Toll wie ihm dies auch im Zusammenspiel mit dem zurückhaltend agierenden, aber überaus präsenten Drummer Bergeron gelingt. Fazit: eine sehr erfreuliche CD und eine Bereicherung für die Schweizer Szene."

"Das schweizerische Trio spielt introspektive ruhige Jazz-Musik, die vom Zusammenspiel der Beteiligten lebt. Im Mittelpunkt steht die Tenor- und Sopran-Saxophonistin Fabienne Hoerni mit ihren beeindruckend weichen Linien und Melodien. Die Basis sind filigrane und schön swingende Drum-Grooves von Félix Bergeron. Als Bindeglied zwischen beiden fungiert E-Bassist Jean-Pierre Schaller, der meist nahe beim Schlagzeug bleibt, sich dann löst und mit dem Saxophon in einen Dialog tritt oder auch mal ganz eigene, unerwartet funky Wege geht oder mit Akkord-Pickings  in hohen Lagen sein Instrument wie eine Gitarre klingen lässt. Das hat etwas Besonderes. Gut kommt dabei immer Jean-Pierres irgendwie dumpf-knarziger  und dennoch präsenter Bass-Sound.  Zwischen all dem schleichen sich elektronische Klänge ein, die viel Spannung erzeugen. ,European Cowboy‘ heißt dieses schöne Album, das viel Entspannung ausstrahlt. Das Ivy Trio ist eine Entdeckung!"